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	<title>BANKINGSZENE &#187; EZB</title>
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	<description>Die Bank- und Finanzbranche gebloggt</description>
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		<title>Antrittsgeschenk</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 18:45:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten Hahn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Editorial]]></category>
		<category><![CDATA[draghi]]></category>
		<category><![CDATA[EZB]]></category>
		<category><![CDATA[Leitzins]]></category>
		<category><![CDATA[Staatsanleihen]]></category>

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		<description><![CDATA[Kaum das Italien die Leitung der EZB &#252;bernommen hat, macht Mario Draghi auch schon von sich reden und senkt &#252;berraschend den Leitzins auf 1,25 Prozentpunkte. Antrieb f&#252;r die Wirtschaft oder Rettung der Preise? Das ist hier mal wieder die Frage und scheinbar denkt man mit italienischem Blut in den Adern anders als es Dragis Vorg&#228;nger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kaum das Italien die Leitung der EZB &uuml;bernommen hat, macht Mario Draghi auch schon von sich reden und senkt &uuml;berraschend den Leitzins auf 1,25 Prozentpunkte. <br />
</strong><br />
Antrieb f&uuml;r die Wirtschaft oder Rettung der Preise? Das ist hier mal wieder die Frage und scheinbar denkt man mit italienischem Blut in den Adern anders als es Dragis Vorg&auml;nger getan hat. Und anders als es der Bundesbank lieb w&auml;re? </p>
<p>Nach 2009 ist dies die erste Herabsenkung des Leitzinses und k&ouml;nnte ein gutes Signal f&uuml;r die europ&auml;ischen M&auml;rkte sein. Mehrfach zuvor wurde die EZB daf&uuml;r kritisiert zu lange mit der Senkung von Zinsen abzuwarten. Jetzt da die Prognosen f&uuml;r die Wirtschaftsleitung der Jahre 2011 und 2012 zunehmend von den meisten Experten gesenkt werden und sich in die N&auml;he einer leichten Rezession bewegen, macht dieser Schritt der EZB durchaus Sinn. </p>
<p>Wie stark das Herz von Draghi f&uuml;r sein Italien schl&auml;gt, l&auml;sst er bei seiner ersten Pressekonferenz allerdings offen. Auf die Frage nach weiteren Ank&auml;ufen von Staatsanleihen, weicht Draghi aus. Indes vermuten hier viele, dass die EZB gegen die Kritik von Experten weiter Staatsanleihen aufkaufen. Der n&auml;chste Wackelkandidat Italien w&auml;re auch der n&auml;chste Kunde. Bisher hat die EZB bereits f&uuml;r &uuml;ber 170 Milliarden Euro Staatspapiere der kriselnden Staaten Italien, Griechenland, Spanien, Portugal und Irland aufgekauft. </p>
<p>Bei aller Kritik w&uuml;rde es ohne die Ank&auml;ufe der EZB wahrscheinlich deutlich hektischer an den Finanzm&auml;rkten zugehen. Mit dem Zinsentscheid der vergangenen Woche r&uuml;ckt aber auch die zweite Aufgabe der W&auml;hrungsh&uuml;ter wieder in den Fokus. Die Stabilisierung der Verbraucherpreise. Die Entwicklung der Inflationsrate in Europa und Deutschland hat sich beinahe im Gleichschritt von +0,2 Prozentpunkten im Jahr 2009, &uuml;ber 1,1% (2010) bis gesch&auml;tzten 1,7% im laufenden Jahr erh&ouml;ht. Alles andere als ein Signal f&uuml;r Zinssenkung.</p>
<p><a href="http://www.academy-of-finance.de/home.html?utm_source=Banking%2BCLub%2B&amp;utm_medium=Website&amp;utm_campaign=Anzeige_08062011"><img hspace="10" align="left" vspace="5" alt="" src="http://static.bankingclub.de/images/a-1911-anzeige-voeb.png" /></a>  <br />
Die aktuelle Situation zeigt, in welcher Zwickm&uuml;hle die EZB steckt. Anleihen kaufen und Zinsen senken macht die EZB zum Handlanger der Politik und vielleicht Retter der Wirtschaft. Die 2%-Schwelle f&uuml;r ein gesundes Ma&szlig; Inflation scheint aber mit der Zinssenkung gef&auml;hrdet. Ein Nachschlagewerk mit der richtigen L&ouml;sung kann leider erst nach der Krise geschrieben werden. </p>
<p><span style="font-size: 9px;">Foto von Debstreasures &#8211; </span><a href="http://www.istockphoto.de"><span style="font-size: 9px;">www.istockphoto.de</span></a></p>
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		<title>EZB könnte einen Leitzins von MINUS 2% verkünden</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Jun 2009 07:15:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten Hahn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bankszene]]></category>
		<category><![CDATA[EZB]]></category>
		<category><![CDATA[Leitzins]]></category>

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		<description><![CDATA[Einen negativen Leitzins wird es heute aus dem Hause der EZB nicht geben. FÃ¼hrende Volkswirte halten den aktuellen und heute wohl unverÃ¤ndert bleibenden Zins von 1% nicht angemessen. Einen negativen Leitzins wird es wohl nie geben, denn dann müsste die EZB bei der Ausleihung von Geld an die Banken sogar noch eine PrÃ¤mie oben drauf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Einen negativen Leitzins wird es heute aus dem Hause der EZB nicht geben. FÃ¼hrende Volkswirte halten den aktuellen und heute wohl unverÃ¤ndert bleibenden Zins von 1% nicht angemessen.</strong></p>
<p>Einen negativen Leitzins wird es wohl nie geben, denn dann müsste die EZB bei der Ausleihung von Geld an die Banken sogar noch eine PrÃ¤mie oben drauf legen. Ein theoretisch notwendiger negativer Zins, bedeutet jedoch, dass die EZB zu Ersatzmaßnahmen greifen müsste. In der Regel wäre dies die Ausweitung der Geldmenge durch den Ankauf von Wertpapieren. Dieser theoretisch negative Zins leitet sich aus der Tatsache ab, dass die EZB die Inflation bei 0,4 &#8211; 1,2% sieht und für 2009 eine Schrumpfung unserer Wirtschaft von ca. 4% erwartet. Das ergibt bei der bisherigen Zinspolitik einen negativen Zins von 1 bis 2 Prozentpunkten.</p>
<h6>Bildquelle: (c) SarahC. &#8211; www.pixelio.de</h6>
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		<title>Sieben: Nicht auf einen Streich</title>
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		<pubDate>Fri, 08 May 2009 09:47:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten Hahn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bankszene]]></category>
		<category><![CDATA[EZB]]></category>
		<category><![CDATA[Leitzins]]></category>
		<category><![CDATA[Zinzsenkung]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit der siebten Zinssenkung hat die EZB gestern &#8211; mit AnkÃ¼ndigung &#8211; den Leitzins auf einen Prozent gesenkt. Warum es nun besser gewesen sein soll, den Zins erst gestern und nicht schon bei der letzten Korrektur direkt auf diesen Wert zu senken, bleibt indes fraglich. Ob die Zinssenkungs-Salami-Taktik einen volkswirtschaftlich nachweisbaren Effekt auslÃ¶st mag wirklich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img style="margin: 0px 10px 0px 0px" src="http://www.bankingszene.de/pictures/gcm-031106-photo1.jpg" alt="" width="220" height="155" align="left" /> Mit der siebten Zinssenkung hat die EZB gestern &#8211; mit AnkÃ¼ndigung &#8211; den Leitzins auf einen Prozent gesenkt. </strong></p>
<p>Warum es nun besser gewesen sein soll, den Zins erst gestern und nicht schon bei der letzten Korrektur direkt auf diesen Wert zu senken, bleibt indes fraglich. Ob die Zinssenkungs-Salami-Taktik einen volkswirtschaftlich nachweisbaren Effekt auslÃ¶st mag wirklich bezweifelt werden, denn es nicht gesagt, dass die Kreditvergabe sich wegen diesem viertel Prozentpunkt nun in irgendeiner Weise signifikant gegenÃ¼ber der Leitzins-Zeit mit 1,25% verÃ¤ndert.<br />
<strong>Trichet auf dem Weg zur Zinssenkung?</strong></p>
<p>Da kÃ¶nnte der angekÃ¼ndigte Ankauf von Anleihen, mit einem Volumen von ca. 60 Mrd. einen deutlich besseren Effekt auslÃ¶sen. Und doch bleiben alle Zeichen auf: Mal sehen. Nur nicht an der BÃ¶rse, dort geht es derzeit wieder nach oben und hat seit Anfang MÃ¤rz bereits schlappe 33% zugelegt, ob das bei einer permanent nach unten korrigierten Wirtschaftslage fÃ¼r 2009 normal ist, weiÃŸ auch nur das Orakel.</p>
<p><span style="font-size: xx-small;"><strong>Bildquelle: EZB</strong></span></p>
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