Wie wir aus gut unterrichteten Kreisen (Pressemitteilung der Deutschen Bank) erfahren haben, ist die Personalfrage bei der UBS in Zürich und der Deutschen Bank in Frankfurt geklärt. Zumindest, wenn es um die Frage nach dem Nachfolge des “eigentlich” scheidenden Vorstandssprechers geht.
Bis zur Hauptversammlung 2010 lief der Vertrag der Deutschen Bank mit dem amtierenden Bank-Chef Ackermann. Bereits am Vorabend zur gestrigen Hauptversammlung hat er einer Verlängerung bis 2013 zugestimmt. Damit können die Gerüchte, Annahmen und Vermutungen der letzten Monate um die Nachfolge getrost in den Papierkorb geschmissen werden.
In der Krise das richtige Zeichen
Der Deutschen Bank war es immer wichtig Kontiunität zu zeigen, was ihr, zum Beispiel mit dem Zwischenspiel Bank 24, nicht so ganz gelungen war. In den letzten Jahren hat Ackermann die Bank jedoch auf einen guten Kurs gebracht und verkündet gestern einen Quartalsgewinn von 1,2 Mrd. Euro nach Steuern.
Jetzt und das haben wohl Management und Aufsichtsrat erkannt, gilt es den Kurs zu stabilisieren, denn die Krise und die schweren Zeiten für Banken sind noch nicht zu Ende. Analysten gehen indes davon aus, dass das Quartalsergebnis das beste Ergebnis für die Deutsche Bank in diesem Jahr sein könnte.
Bleibt Ackermann zu wünschen ein gutes Händchen zu behalten, denn die Deutsche Bank wird ihre Signalwirkung auf unsere gesamte Branche nicht so schnell verlieren.








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