Der Bär ist tod! (Ein Newsletter aus dem BANKINGCLUB-ONLINE)

Hallo Zusammen,

auch dieses Ereignis teilt die Menschheit mal wieder in zwei Lager. Die Tierschützer auf der einen Seite und die Börsianer auf der anderen Seite. Endlich werden die Börsen nur noch den Bullen zu sehen bekommen. Nie wieder sinkende Kurse, nie wieder dem verlorenen Geld hinterher weinen. JJ1 rettet die Aktienkurse mit seinem Leben.

Doch kommen wir zu ernsten Themen. Erst im letzten Newsletter habe ich das Thema „Veränderung“ als Einleitung genutzt. Und schon geht es wieder los (nein ich hatte keine Insider-Informationen). Diesmal ist es die Allianz.

7.500 Stellen sollen abgebaut werden. Alleine hier in Köln fast der gesamte Standort und auch in Frankfurt ist die Anzahl der vom Abbau betroffenen Mitarbeiter 4stellig.

Meine Aufgabe kann es und darf es nicht sein eine Position zu beziehen. Aber schon werden bei ver.di Stimen laut, die ein Gesetz fordern, welches gewinnträchtigen Unternehmen den Personalabbau untersagt.

Bei 30 DAX Unternehmen und 870.000 mittelständischen Firmen in Deutschland – ein hoher Kontrollaufwand. Hieraus geht dann bestimmt eine neue Behörde mit ca. 7.500 neuen Beamten hervor, die dann alle die Rente aus Steueraufkommen erhalten. Prima!

Auf der anderen Seite ist die Allianz ein deutsches Traditionsunternehmen. Eine Zahl von 7.500 ist bei den Abbauwellen in der deutschen Finanzszene ja schon leicht über die Lippen zu bringen. Vergisst man aber doch schnell, dass es bei 7.500 Mitarbeitern um deutlich mehr Betroffene geht, wenn man die Familie mit einbezieht. Die Frage auf der genau anderen Seite der Betrachtung lautet also: Wie ist es um die soziale Verantwortung für den Standort Deutschland bei der Allianz bestellt?

Und in der Mitte wird dann sicherlich eine Allianz in einem umkämpften Versicherungsmarkt ihre Gründe nennen, warum ein Konzern seine Strukturen verändern muss. Er muss bestimmt, will er international und national mithalten, keine Frage.

Und wie finden wir in Zukunft die Balance?

In einer der letzten Ausgaben der brand eins habe ich etwas über das Bürgergeld gelernt. Zwei interessante Artikel finden Sie hier:

Brand Eins Artikel 1

Brand Eins Artikel 2

Und jetzt kommt zu all diesen Problemen noch ein gewaltiges hinzu. Die Qualität der Kundenbeziehungen in der deutschen Finanzlandschaft hat sich in den letzten Jahren nahtlos in die Service-Wüsten-Problematik hier in Deutschland eingereiht.

Onlinebanking ja, aber eine Email an den eigenen Berater geht nicht. Einzige Email im Retailgeschäft irgendeiner Bank in Deutschland: info@bank.de Antwortzeit 3 Tage! Name und Ort der Bank wurden von der Redaktion geändert 

Als nächstes lesen wir eine Anzeige über ein Online-Tagesgeldkonto mit Traumkonditionen. Rufen an…und…bitte kommen Sie zu Eröffnung in der Bank vorbei.

Auch unser letzter Referent in Hamburg und Hannover beschäftigt sich mit diesem Thema. Die Studien, Befragungen, Testkäufe und Testmails aus dem Hause S.W.I. (Sozialwissenschaftliches Institut Schad in Hamburg) liefern unter anderem die Grundlage für die Krönung als „Beste Bank“, welche in der Zeitschrift Euro veröffentlicht wird.

Die Kurzdokumentation (54 Seiten) „Beste Bank 2006“ stellt das S.W.I. Lesern des Newsletters zum Preis von Euro 20,- statt 35,- als PDF zur Verfügung. Die Ergebnisse einer Onlinebefragung von 16.803 Kunden über deren Zufriedenheit mit Banken (32 Seiten) können Sie für Euro 15,- statt Euro 25,- beziehen. Und beide zusammen: Euro 25,-

Bei Interesse wenden Sie sich mit dem Stichwort BANKINGCLUB bitte direkt an das S.W.I. per Mail: info@swi-schad.de

Was ist Ihr bestes und was ist Ihr gruseligstes Serviceerlebnis? Lassen Sie uns doch an Ihren Erfahrungen teilhaben:
Diskussion auf openBC

Übrigens: Auch in der amerikanischen Servicelandschaft ist entgegen aller Behauptungen nicht alles im grünen Bereich:
Eine Servicewüste gibt es auch in den USA

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Hier habe ich noch 3 Termine in Frankfurt:

2. StreamServe Bankentag, 12. Juli 2006, Frankfurt/M., Hotel Hilton, 16:30 Uhr
Wettbewerbsvorteile für Banken durch Cross- und Upselling, Kundenbindung, Personalisierung, Multi-Channel

Prof. Dr. Bernd Skiera, Vorstand im E-Finance Lab, stellt die aktuelle Studie „Potenziale für den Shareholder Value bei Banken durch neue Formen des Kontoauszuges“ vor. Die Studie untersucht, wie durch intelligente Kombination verschiedener Elemente auf dem Kontoauszug das Cross und Upselling und die Responserate von Marketing-Botschaften bei Banken gesteigert werden kann.
Weitere Themen: Praxisbeispiele u. a. Postbank.
Agenda + kostenlose Anmeldung

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Der Investmentbänker e.V. lädt ein: Muslime in Deutschland

Im Spannungsfeld zwischen Integration und Ausgrenzung?
Referenten:
* Dr. Marjam Ardalan, Islamhistorikerin
* Prof. Dr. Norbert Walter, Chefvolkswirt der Deutsche Bank Gruppe
Moderation:
* Kathrin Rebbert, Referentin für PR und Öffentlichkeitsarbeit
* Dr. Wolfgang Tischler,Betriebsratsvorsitzender DB-CIB Frankfurt

Vortrags- und Diskussionsveranstaltung am:
Dienstag, 4. Juli 2006,
12:00 -14:00 Uhr
Taunusanlage 12, Frankfurt, Raum E 2
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Und am 11. Juli ist der BANKINGCLUB wieder live in Frankfurt im Handelshaus der Dresdner Kleinwort Wasserstein. Alle Infos finden Sie hier: Nächster Clubabend in Frankfurt

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Nun wünsche ich Ihnen noch eine angenehme Woche. Und denken Sie daran am Freitag stehen WIR im 4tel-Finale. Im Juli können Sie mich 3x in Frankfurt treffen, bei den oben genannten Terminen werde ich auch vor Ort sein. Virtuell treffen Sie mich hier: Thorsten Hahn oder via Skype hier: thorstenkoeln: My status Mein Skype-Status!

Und wenn Sie etwas über Networking in Deutschland, openBC und den BANKINGCLUB lesen wollen, dann empfehle ich Ihnen die Wirtschaftswoche von gestern!

Es grüßt Sie Ihr
Thorsten Hahn

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One Response to Der Bär ist tod! (Ein Newsletter aus dem BANKINGCLUB-ONLINE)

  1. Fredk Koeffle Juli 22, 2006 at 6:23 pm #

    Your are Nice. And so is your site! Maybe you need some more pictures. Will return in the near future.

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